Nachdem unser Besuch wieder zurück nach Deutschland gereist ist und auch Elvira und Eric für den Winter zurück nach Tavira geflogen sind, bleibt Christoph zunächst alleine in Marina di Ragusa. Eric soll ab November die pré-escolar (Vorschule) besuchen und Elvira erwartet noch Besuch von einer Freundin aus Deutschland. Christoph bleibt zunächst alleine auf Sizilien zurück um mit den vielen anstehenden Arbeiten zu beginnen, die wir uns für diesen Winter vorgenommen haben.
weiterlesen ›Nach einem intensiven, besuchsreichen und vielfältigen Deutschlandaufenthalt über 3,5 Wochen fliegen wir Ende August wieder zu dritt zum Boot nach Rom zurück. Dort ist es noch immer heiß wie zuvor und wir wollen nur noch wenige Tage hier verbringen, bevor es weitergehen soll Richtung Süden. Bis Anfang Oktober haben wir Zeit, im Winterhafen Marina di Ragusa anzukommen, und sind gespannt, was der letzte Teil unserer diesjährigen Segelsaison noch für uns bereit hält.
weiterlesen ›Im letzten Artikel haben wir von unserer Zeit auf Elba, Giglio und Korsika berichtet und wie wir es pünktlich nach Sardinien geschafft haben, um unsere Gäste in Empfang zu nehmen. Es ist der 23. Juni und wir ankern nach wie vor bei Starkwind in der Bucht von Pittulongu. Annette und Lahjan kommen per Taxi zum Strand, wo Christoph sie bei 25 Knoten Wind mit dem Dinghy abholt. Es wird ein feuchtfröhlicher Einstieg für die beiden, denn bei der Fahrt mit dem voll beladenen Dinghy durch die windige Bucht bleibt keiner trocken.
weiterlesen ›Einige Wochen haben wir nichts von uns hören lassen und so haben wir seit unserem letzten Bericht aus Korsika doch so einige Erlebnisse sammeln dürfen, von denen wir gerne berichten möchten.
Am Abend des 20. Mai erreichen wir auf Elba die Bucht von Fetovaia, die uns ausreichend Schutz vor dem aufkommenden Starkwind bieten soll. Doch die kleine Bucht ist bereits mit einigen Booten gefüllt und der steil abfallende Grund macht es uns nicht einfach, den Anker so zu platzieren, dass er direkt hält. Alle Augen sind auf uns gerichtet. Wir wagen keinen zweiten Versuch und verlegen uns stattdessen in eine nahegelegene Bucht, die wir ganz für uns allein haben.
weiterlesen ›Als wir das Inserat für unser Boot sehen, gefällt uns eine Sache von Anfang an richtig gut: Das Boot steht in Südfrankreich unweit von Marseille und so fühlt es sich für uns wie eine Fortsetzung unser bisherigen Reise an, hatten wir doch unsere Futura in der Nähe von Barcelona verkauft. Und so starten wir dann nach vierwöchigem Refit tatsächlich am 7. Mai unsere Reise von Südfrankreich gen Osten. Die Bedingungen sind nicht unbedingt das, was wir uns erhofft hatten. Der Mistral kennt mal wieder keine Gnade und so sind Böen bis zu Windstärke 8 angesagt. Doch die Wettervorhersage lässt uns wenig Raum für Alternativen. Zumindest Rückenwind, beruhigen wir uns. Und so lichten wir den Anker morgens bei Fos-su-Mer. Unser Plan ist es uns mindestens ein, zwei Tage die Küste entlang zu hangeln bevor wir eine erste lange Überfahrt nach Korsika angehen. Tatsächlich lesen wir auf unserer ersten Etappe Böen bis zu 40 Knoten auf unserem Windmesser. Wir segeln lediglich unter gereffter Genua und gleiten über die doch stattlichen Wellenberge und sind schnell begeistert davon, wie satt unsere Wanderer in den Wellen liegt. Dieses Gefühl werden wir in den kommenden Wochen noch häufiger erleben. Wo unser altes 33 Fuß Boot wild getanzt hätte, liegt unsere dreimal schwerere und 10 Fuß längere Wanderer sehr ruhig im Wasser und gibt uns ein angenehm sicheres Gefühl.
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