Rund um den Peloponnes: Von Messolonghi nach Githio

Posted by Elvira & Christoph on 14 July 2026

Nach unserer ersten Etappe von Preveza nach Messolonghi liegt nun der große Bogen um den Peloponnes vor uns. Über Killini und Katakolon arbeiten wir uns Stück für Stück nach Süden, kämpfen unterwegs erneut mit einem zickigen Autopiloten und entdecken dabei einige der schönsten Ecken, die uns Griechenland bisher gezeigt hat.

Ein kurzer Stopp in Killini

Von Messolonghi segeln wir nach Killini, wo wir lediglich vor Anker liegen bleiben ohne an Land zu gehen. Viel ist hier nicht los außer das ein Nachbarlieger der offenbar mit Motorproblemen zu kämpfen hat von einem kleinen Schlauchboot in den Hafen gezogen wird. Ein Anblick, der uns einmal mehr vor Augen führt, wie schnell man auf dem Wasser auf fremde Hilfe angewiesen sein kann.

Wiedersehen in Katakolon

Weiter geht es nach Katakolon. Mit diesem Ort verbinden uns besondere Erinnerungen, denn hier lagen wir 2025 eine knappe Woche zusammen mit unseren Schweizer Freunden von der SY Joyfull bevor sich hier nach etlichen Wochen gemeinsamen Segelns unsere Wege wieder trennten. Dafür gibt es ein anderes Wiedersehen: Das zuvor abgeschleppte Boot liegt ebenfalls hier im Hafen, scheinbar konnte es seine Probleme inzwischen lösen.

Wir nutzen die Zeit in Katakolon, um ein Projekt zu Ende zu bringen, das wir schon eine ganze Weile vor uns herschieben. An der Stelle, an der hin und wieder der Baum über unsere Bimini streift (wenn wir nicht aufpassen), näht Elvira mit der Nähmaschine einen Lederstreifen auf. Das Kuhleder dafür hatten wir bereits Ende 2025 bestellt, doch das Projekt immer wieder aufgeschoben. Jetzt stellen wir es endlich fertig und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Elvira näht den Lederstreifen mit der Nähmaschine auf die Bimini.
Elvira näht den Lederstreifen mit der Nähmaschine auf die Bimini.
Das fertige Ergebnis: Der Lederstreifen schützt die Bimini dort, wo der Baum hin und wieder darüber streift.
Das fertige Ergebnis: Der Lederstreifen schützt die Bimini dort, wo der Baum hin und wieder darüber streift.

Der Kompass spielt verrückt

Auf dem Weg nach Kyparissia spielt der Autopilot wieder verrückt. Wir wechseln auf manuelle Steuerung und sehen, wie der angezeigte Kompasskurs permanent hin und her springt - im Prinzip über die gesamte 360-Grad-Achse. Christoph macht sich mit dem Multimeter ans Debugging. Die ohmschen Widerstände sind alle so, wie sie sein sollten und auch die Kontakte sehen gut aus.

Wir erneuern die Kontakte vom Kompass zum Autopiloten obwohl diese unkritisch aussehen.
Wir erneuern die Kontakte vom Kompass zum Autopiloten obwohl diese unkritisch aussehen.
Im Hafenbecken von Kyparissia ziehen einige große Schildkröten ihre Bahnen.
Im Hafenbecken von Kyparissia ziehen einige große Schildkröten ihre Bahnen.

In Kyparissia angekommen, ankern wir im Hafen und bemerken, dass sich der Kompass hier wieder normal verhält. Offenbar reagiert er neuerdings besonders empfindlich auf starken Seegang, denn der Weg nach Kyparissia war ausgesprochen ruppig.

Pylos: Ausgrabungen, Schildkröten und ein neuer Kompass

Wir segeln weiter nach Pylos und sind unentschlossen: Sollen wir ankern, in den Stadthafen oder in eine Geistermarina, die aktuell nicht im Betrieb ist? Von der SY Grey Sky, die bereits in Pylos angekommen ist, erfahren wir, dass die Geistermarina bereits überfüllt ist und das sie selbst am Stadthafen längsseits gegangen sind. Wir funken die Port Authority an, um zu fragen, ob wir ebenfalls längsseits gehen können. Ja, kein Problem. Ob es etwas kostet möchten wir wissen. Nein, es sei kostenlos, wir müssten lediglich mit unseren Dokumenten ins Büro kommen. Kaum legen wir längsseits an, kommt ein Mann auf uns zu, der sich als Mitarbeiter der Port Authority vorstellt und offenbar Geld von uns haben möchte. Angesichts der Tatsache, dass wir erst Augenblicke zuvor mit der Port Authority gesprochen haben ordnet ihn Christoph als Betrüger ein und weist ihn forsch zurück. Auch die Grey Sky, die unseren Funkverkehr mit der Port Authority mitbekommen hat, hält den Mann für einen Betrüger und weist ihn ebenfalls zurück. Wir haben ein ungutes Gefühl und schließen unser Boot beim Verlassen des Hafens zum ersten Mal lieber ab, lassen nicht einmal mehr unsere Angelsachen an Deck liegen.

Bei der Port Authority angekommen folgt der Plot Twist: Wir erfahren, dass der Mann tatsächlich ein Mitarbeiter der Stadt ist und eine Gebühr eintreiben darf. Warum man uns das nicht vorher über Funk gesagt hat, bleibt ein Rätsel. Der ganze Papierkram erinnert an einen Loriot-Sketch. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die wir mit knurrenden Mägen in der Rümpelkammer der Port Authority verbringen, bekommen wir schließlich hübsch gestempelte Dokumente zurück und verlassen das Büro in dem Wissen, dass wir den "Betrüger" wohl oder übel noch bezahlen werden müssen.

Gesichtet in der "Piratenbucht" von Pylos. Ob das Ding auch noch segelt?
Gesichtet in der "Piratenbucht" von Pylos. Ob das Ding auch noch segelt?
Per Zufall finden wir in Pylos Ersatz für unseren 24-Zoll-Android-TV, der uns in Preveza vor der Abreise leider nicht mehr rechtzeitig erreicht hatte.
Per Zufall finden wir in Pylos Ersatz für unseren 24-Zoll-Android-TV, der uns in Preveza vor der Abreise leider nicht mehr rechtzeitig erreicht hatte.

Zunächst müssen wir uns aber um wichtigere Dinge kümmern: Eine Pizza stillt unseren Hunger und danach machen wir uns auf den Weg zu einem Nauticshop in der Hoffnung, dort einen Garmin Steadycast bestellen zu können. Das ist ein moderner Kompass, der über das NMEA2000 Netzwerk funktioniert und im gegensatz zu unserem aktuellen Fluxgate Kompass über keine beweglichen Teile verfügt und deshalb kaum anfällig für Seegang sein sollte. Laut der Anleitung unseres Autopiloten, kann der Fluxgate Kompass sowohl durch einen Seatalk 1 als auch durch einen NMEA2000 Kompass ersetzt werden. Da wir ohnehin bereits einen Konverter von NMEA2000 (bzw. SeatalkNG) auf Seatalk 1 haben, sind wir optimistisch, dass dies die beste Lösung ist.

Der Betreiber des Nauticshops knüpft nahtlos an unseren Loriot-Sketch an: Der Mann ist super freundlich, jeder bekommt sofort ungefragt ein Glas Limonade in die Hand gedrückt, dazu noch selbst gepresstes Olivenöl und auch Eric bekommt die Plastikfähre, die er im Laden entdeckt hat, geschenkt. Ob der Mann uns jedoch mit dem Garmin Steadycast helfen kann, bleibt zunächst unklar: Er telefoniert alle zwei Minuten für 30 Sekunden mit irgendjemanden, schreibt sich immer wieder die gleichen Notizen auf, kurzum, wirkt derartig zerstreut, dass wir es kaum für möglich halten, die richtigen Adapter, Kabel und den SteadyCast irgendwie zusammenzubekommen. Am Ende ist er sich aber irgendwie sicher, dass er die Teile bereits bis zum Abend aus Athen besorgen kann. Wir sind gespannt und verbringen die nächsten Stunden damit die Burg von Pylos mit ihren verschiedenen Museen zu erkunden. Das ganze Gelände ist bereits sehr beeindruckend und die Aussicht über die Klippen auf das Meet ist spektakulär. Zudem kriechen vor uns im Gras mehrere Landschildkröten herum. Wir sind entzückt.

Museum von Pylos: In diesen Tonkrügen würden in der Antike Menschen begraben.
Museum von Pylos: In diesen Tonkrügen würden in der Antike Menschen begraben.
Vor dem Museum entdecken wir Landschildkröten im dichten Gras.
Vor dem Museum entdecken wir Landschildkröten im dichten Gras.

Im Museeum der versunkenen Artefakte wird es besonders spannend. Zum einen zeugen etliche tolle Bilder von den vielen versunkenen Stätten rund um Pylos, zum anderen zeigen die Vitrinen aber auch viele sehr alte gut erhaltene Artefakte, wie zum Beispiel eine 3500 Jahre alte Baby-Leiche (bzw die übrigen Knochen), die zeitgemäß in einem Tonsarg bestattet wurde. Und so vergeht die Zeit im Flug, bis tatsächlich der Nauticshop anruft und uns mitteilt, dass die Teile in seinem Shop zur Abholung bereit liegen. Wie sich herausstellt, hat er sie extra mit einem Taxi bringen lassen.

Zurück an Bord macht sich Christoph zeitnah an die Installation des neuen Kompasses. Über den NMEA2000 zu SeatalkNG Adapter wird der Garmin Steadycast zunächst an unser bestehendes SeatalkNG Netzwerk angeschlossen, welches wieder via SeatalkNG-zu-Seatalk-1 Konverter mit dem Seatalk 1 Netzwerk verbunden ist. Auf die gleiche Weise werden bereits diverse Daten in unserem Bordnetzwerk bidirektional zwischen alten Seatalk 1 Geräten und neuen SeatalkNG Geräten ausgetauscht.

Unser Plotter erkennt den neuen Kompass sofort und zeigt uns ein plausibles Heading an. Ebenso unser Tablet. Nur der Autopilot will das Heading vom neuen Kompass einfach nicht verwerten. Nach etlichen Stunden der frustrierenden Fehlersuche findet Christoph schließlich die ernüchternde Wahrheit heraus: Der SeatalkNG-zu-Seatalk-1 Konverter, liefert genau diesen speziellen Datenpunkt (das Heading) eben nicht bidirektional sondern nur von der Seatalk 1 Seite zum SeatalkNG Netzwerk.

Frustrierend, haben wir doch soeben 370 € für Teile und Expresslieferung ausgegeben, die uns nun leider nicht die erhoffte Lösung bringen. Da es den originalen Fluxgate Kompass nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu kaufen gibt rückt nun doch wieder die Idee in den Fokus einen Ersatz über kleinanzeigen zu suchen. Natürlich wäre ein moderner Kompass ohne bewegliche Teile grundsätzlich attraktiver aber die einzige verbleibende Option ein solches Gerät mit unserem alten Autopiloten zu verbinden, wäre möglicherweise über einen Adapter von NMEA2000 auf NMEA0183. Eine Garantie, dass diese Lösung wirklich funktioniert, finden wir jedoch nicht und bevor wir weitere hunderte Euro in ungewisse Lösungen investieren, ordern wir schließlich lieber einen gebrauchten Fluxgate Kompass über Kleinanzeigen für 80 € und finden auch einen netten Ladenbesitzer entlang unserer Route, der uns erlaubt seinen Shop als Lieferadresse zu nutzen.

Koroni und Petalidi

Nachdem uns die Coast Guard in Pylos unerwartet aus der Ankerbucht vertreibt, verlassen wir Pylos schließlich etwas früher als erwartet und nach wie vor mit defektem Kompass. Der wiederum zeigt sich von nun an jedoch wieder erstaunlich unauffällig, als würde er sich aus Angst ersetzt zu werden jetzt von seiner besten Seite zeigen. Mit reichlich Wind fliegen wir Koroni entgegen. Es ist ein hübscher Ort aber wir bleiben nur eine Nacht, bevor es weiter nach Petalidi geht. Obwohl wir den Ort eigentlich primär aufgrund der Windverhältnisse auswählen, entpuppt er sich als absoluter Glücksgriff. Ein wunderschöner Ortskern, tolle Restaurants und Cafés sowie einen Spielplatz für Eric machen den Ort zu einem unserer Highlights am Peloponnes.

Auf dem zentralen Platz in Petalidid lässt Eric sein heiß geliebtes Flugzeug steigen.
Auf dem zentralen Platz in Petalidid lässt Eric sein heiß geliebtes Flugzeug steigen.
Landgang mit Clemens und Steffi. Mit dem Auto fahren wir zu ihrem Lieblingsrestaurant.
Landgang mit Clemens und Steffi. Mit dem Auto fahren wir zu ihrem Lieblingsrestaurant.

Ein weiteres Highlight kommt jedoch mit dem Auto nach Petalidi gefahren: Steffi und Clemens, die Elvira vor einigen Jahren bei ihrer Ausbildung zur Kundalini Yoga Lehrerin kennengelernt hat, haben sich in Griechenland niedergelassen und hier ihren "Healing Hill" gegründet. Wir freuen uns riesig, die beiden hier zu treffen und laden sie zunächst auf unsere Wanderer ein, bevor wir anschließend gemeinsam zu ihrem "Healing Hill" fahren. Die beiden haben sich hier eine richtige Wohlfühloase geschaffen. Ein Hof mitten im Grünen mit Olivenbäumen, aus denen sie ihr eigenens Olivenöl pressen und Räumlichkeiten, die sie mit viel Aufwand und Liebe zum Detail teilweise kernsanieren mussten. Hier bieten sie verschiedene Yoga- und Meditationskurse an, veranstalten Workshops und Retreats und haben auch eine kleine Ferienwohnung, die sie vermieten.

Kalamata: Erics großer Auftritt

Von Pylos aus segeln wir weiter nach Kalamata und Eric bekommt seinen großen Auftritt: Unter Christophs Anweisungen übernimmt er das Steuer und manövriert unser 14 Tonnen Schiff souverän durch die Hafeneinfahrt. Stolz wie Bolle ist er anschließend und strahlt über das ganze Gesicht. Wir dümpeln ein wenig im Hafenbecken herum, entscheiden uns am Ende aber doch lieber für einen Ankerplatz im Vorbecken, da es im Hafen keinen Platz mehr gibt um längsseits zu gehen.

Steuermann Eric macht die Hafeneinfahrt.
Steuermann Eric macht die Hafeneinfahrt.
Die alten Museumszüge sind das Highlight in Kalamata.
Die alten Museumszüge sind das Highlight in Kalamata.

Kalamata selber ist keine besonders hübsche Stadt. Das liegt insbesondere daran, dass 1986 ein Erdbeben jedes fünfte Gebäude der Stadt zerstört hat und insbesondere die Altstadt stark beschädigt wurde. Dennoch gibt es ein paar schöne Orte und insbesondere die Parkanlage mit den historischen Eisenbahnen und Spielplätzen hat es uns angetan. Steffi und Clemens kommen uns auch hier noch einmal besuchen und führen uns zu einem ihrer Lieblingsrestaurants, wo wir gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen.

Limeni und Porto Kagio

Weiter geht es in Richtung des Kap Tenaro, doch bevor wir es runden legen wir noch eine Ankernacht in Limeni ein. Genau genommen ankern wir vor Neo Itilo, doch wir laufen zu Fuß die kurze Strecke bis nach Limeni, denn der Ort wurde uns als besonders hübsch empfohlen. Tatsächlich haben die meisten Ortschaften in dieser Region einen sehr malerischen Ortskern mit hübschen Steinhäusern, engen Gassen und netten Cafés. Wir gönnen uns ein Eis in Limeni und schauen den im Wind tanzenden Booten zu, bevor wir uns auf den Rückweg machen.

Die Nacht wird leider ziemlich schaukelig, denn der Wind stirbt ab und lässt uns mit einem sehr lang gezogenen Schwell zurück, der das Boot permanent von einer Seite auf die andere wiegt. Gerädert machen wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Porto Kagio. Ein Ort wie aus einem Kalenderbild. Kaum hat man das Kap Tenaro gerundet, fährt man durch eine enge Passage in die Tiefe Bucht, die nahezu ringsum von hohem Terrain geschützt wird. Einen besseren Ankerplatz, könnten wir uns nach der vergangenen Nacht kaum wünschen. Wir schmeißen den Anker zunächst unmittelbar vor der kleinen Ortschaft mit ihrem Strand und den wenigen Restaurants, machen uns landfein und sondieren die Menüs der Restaurants. Elvira und Eric teilen sich eine Dourade und bei Christoph landet ein großer, gegrillter Kalmar auf dem Teller.

Limeni und die Ortschaften im Umkreis haben alle einen besonderen Steinhauscharme
Limeni und die Ortschaften im Umkreis haben alle einen besonderen Steinhauscharme
Christoph's Lieblingsessen der Saison: Frischer Kalmar vom Grill.
Christoph's Lieblingsessen der Saison: Frischer Kalmar vom Grill.

Nach dem Essen erklimmen wir den ersten Hügel und genießen den atemberaubenden Blick über die Bucht. Ein Denkmal erinnert an eine Schlacht von 1792 bei der die Griechen in dieser Bucht gegen die Osmanen gekämpft haben. Wir drehen noch eine große Runde mit dem Dinghi durch die Bucht und lernen dabei eine schweizer Einhandseglerin kennen, die alleine weitab am anderen Ende der Bucht mit ihrer Yacht vor Anker liegt. Von ihr erfahren wir auch, dass es einen kleinen Trampfelpfad zu einer alten Burg und einer verlassenen Siedlung gibt. Ein Tagesprogramm, das wir uns für den nächsten Tag vornehmen.

Spinnenland: Auf unserer Wanderung passieren wir unzählige Kreuzspinnen, die ihre Netze quer über den Weg spannen.
Spinnenland: Auf unserer Wanderung passieren wir unzählige Kreuzspinnen, die ihre Netze quer über den Weg spannen.
Die Bucht von Porto Kagio ist absolutes Highlight der Saison.
Die Bucht von Porto Kagio ist absolutes Highlight der Saison.

Nach einer erholsamen Nacht verlegen wir uns zunächst auf die andere Seite der Bucht, denn inzwischen ist es ziemlich voll um uns geworden und ein Katamaran ankert so dicht neben uns, dass wir uns nicht wohl damit fühlen unsere Wanderer über Stunden unbeaufsichtigt zu lassen. Auf der anderen Seite der Bucht haben wir reichlich Platz und sind zudem näher an unserem Einstieg für die geplante Wanderung zu der alten Burg. Die Route führt durch felsiges Gelände, doch vor allem führt sie durchs Spinnenland. Unzählige fette Spinnen, haben alle paar Meter ihre Netze quer über den Pfad gespannt. Wir müssen uns ständig ducken oder mit Stöckern die Netze zerstören, um weiterzukommen und stoppen dabei nicht nur einmal nur wenige Zentimeter bevor wir versehentlich in eines dieser Riesenteile laufen, die direkt aus dem Film "Arachnophobia" entsprungen sein könnten.

Am 25. Mai verlassen wir schließlich diesen wunderschönen Ort, den wir nur wärmstens jedem empfehlen können, der in der Gegend unterwegs ist. Wir segeln weiter nach Githio, wo wir am Ende so viel Zeit verbringen, dass wir euch in einem separaten Beitrag von unseren Erlebnissen dort und unseren weiteren Stationen berichten werden.

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