Im letzten Artikel haben wir euch von unserem Weg rund um den Peloponnes erzählt, der mit unserer Abfahrt aus Ermioni endete. Genau dort knüpfen wir jetzt an: Wir erreichen den Saronischen Golf, ein Revier voller kurzer Schläge, hübscher Inseln und geschützter Buchten. Es wäre ein entspannter Sommerauftakt geworden, hätte uns nicht vor Agistri ein lautes Rumpeln aus dem Motorraum die Pläne durcheinandergeworfen.
Sportlich nach Poros
Am 21. Juni verlassen wir Ermioni im Starkwind und nehmen Kurs auf Poros. Es wird ein richtig sportlicher Schlag. Wir segeln stark gerefft, bis wir die Segel vor Spathi schließlich komplett bergen, denn wir passieren die kleine Meerenge zwischen den Felsen mit Starkwind direkt auf die Nase. Nicht sehr angenehm, doch ab hier sind es nur noch wenige Meilen bis Poros und der Ort empfängt uns versöhnlich.
Zugegeben, der Mix aus Yachten vor Anker sowie an Bojen und dazu der rege Fährverkehr machen die Suche nach einem geeigneten Ankerplatz etwas schwieriger, als man bei dem großen Feld erwarten würde. Der Ort mit seinem Uhrturm auf dem Hügel und der schmalen Meerenge zum Festland ist ein Klassiker im Saronischen Golf, und für uns ist er noch aus einem anderen Grund wichtig: Hier wollen wir unsere Wanderer für die Zeit unseres Sommerurlaubs in Deutschland an einer Boje zurücklassen. Doch dazu später mehr.
Der Ort ist sehr belebt, viele Chartercrews beginnen oder beenden von hier ihre Reise. Wer etwas mehr Ruhe möchte, besucht stattdessen Galatas auf der anderen Seite der Bucht. Wir bleiben zwei Tage, bevor wir weiterziehen.
Aegina: Tempel, Pistazien und viel Eis
Weiter geht es nach Aegina. Wir ankern zunächst vor Perdika im Süden der Insel und später nochmal vor Aegina-Stadt. Die Insel gefällt uns auf Anhieb: gutes Essen, reichlich Eis und natürlich die berühmten Pistazien, an denen man hier praktisch an jeder Ecke vorbeikommt. Tatsächlich ist das griechische Wort für Pistazie quasi "Nuss von Aegina" (φιστίκι Αιγίνης, fistíki Aigínis), was deutlich macht, wie wichtig die Pistazie für diese kleine griechische Insel ist.
Von Perdika aus ist es nur ein kurzer Hüpfer mit dem Dinghy hinüber zur kleinen Insel Moni, die auch die Pfaueninsel genannt wird.
Und tatsächlich: Kaum sind wir an Land, stolzieren uns die ersten Pfauen entgegen, und zwischen den Bäumen stehen zutrauliche Rehe, die sich von den Besuchern kaum stören lassen.
Korfos und die versunkene antike Stadt
Unser nächster Stopp ist Korfos am Festland, das uns als kleiner Geheimtipp im Saronischen Golf überzeugt hat. Die Bucht ist hervorragend geschützt, es gibt Spielplätze, Strand und Restaurants. Genau die Mischung, die bei uns an Bord für gute Laune sorgt. Wir bleiben länger als geplant und klönen ein bisschen mit unseren Ankernachbarn von der Amazing Grace und der Precilla. Die Crew der Amazing Grace erzählt uns dabei von Delfinen, die um unsere Wanderer herumgeschwommen sind, während sie vor Anker lag.
Gleich um die Ecke geht es weiter nach Epidauros, wo man auf 1 bis 2 Metern Tiefe die Überreste einer antiken Stadt bestaunen kann. Mit unseren Taucherbrillen sehen wir uns das Ganze genauer an und entdecken dabei nicht nur die versunkene Stadt, sondern auch noch einige Schildkröten.
Wir bleiben noch zwei Tage in der gut geschützten Bucht von Epidauros, denn der hübsche Ort und sein mit Pinienwald gesäumter Strand gefallen uns ausgesprochen gut.
Drama vor Agistri
Und dann kommt Agistri. Auf dem Weg dorthin begegnet uns noch eine Delfinschule. Die ersten Ankerplätze überzeugen uns nicht, also fahren wir weiter um die Insel herum bis zum Ort Skala. Gerade als wir dort den Anker fallen lassen, beginnt der Antrieb plötzlich auf eine Weise zu rumpeln, die sich beim besten Willen nicht ignorieren lässt.
Christoph vermutet zunächst, dass sich die Zinkanode an der Welle oder am Propeller gelöst hat, schnappt sich die Taucherbrille und geht über Bord. Doch am Propeller ist zunächst kein Problem auszumachen. Elvira hat in der Zwischenzeit im Motorraum nachgesehen und dort das eigentliche Problem gefunden.
Drei von vier Schrauben in der Bilge
In der Motorbilge liegen drei der vier massiven Schrauben samt Muttern, die den Wellenflansch mit dem Getriebe verbinden. Der Flansch hängt nur noch an einer einzigen Schraube, hat sich verschoben und dabei verkantet. Die Bohrlöcher stehen nicht mehr übereinander, wir bekommen also nicht einmal ansatzweise eine Schraube zurück ins Loch.
Und es kommt noch etwas dazu: Weil die Welle nun leicht versetzt steht, tropft es an der Gummistopfbuchse konstant ins Boot. Es ist kein Wassereinbruch im dramatischen Sinne, die Bilgenpumpe läuft und hält problemlos mit, aber ein permanentes Tropfen im Rumpf ist nichts, bei dem man sich in Sicherheit wiegt.
Wir stimmen uns mit der PAN-PAN-Gruppe vom Trans Ocean Verein ab, in der erfahrene Segler bei genau solchen Situationen mit Rat zur Seite stehen.
Rauskranen. Sofort. Aber wo?
Klar ist, dass wir so nicht weiterfahren können. Die Welle hängt an einer Schraube, und selbst unter Segeln würde sie sich mitdrehen. Wir würden damit in Gefahr laufen, dass sich auch die letzte Schraube noch löst, wodurch die Welle herausrutschen könnte, was wiederum einen Wassereinbruch verursachen kann, der uns ernsthaft in Not bringen würde. Hinzu kommt, dass es hier auf Agistri leider keine Möglichkeit gibt, unser Schiff aus dem Wasser zu holen, wir müssen mindestens zur Nachbarinsel Aegina kommen, um Hilfe dieser Art in Anspruch nehmen zu können.
Telefonisch erreichen wir den Betreiber eines Trockendocks auf Aegina, der uns ein Rauskranen für den nächsten Morgen zusichern kann. Vor Ort könnte er einen lokalen Fischer bitten, unsere Wanderer mit seinem Fischerboot in den Slipway zu bugsieren. Klingt aufregend, doch wie wir es ohne Motor und mit Welle am seidenen Faden nach Aegina schaffen sollen, wissen wir zu diesem Zeitpunkt trotzdem noch nicht. Wir erwägen, Propeller und Welle mit Leinen zu sichern und unter Segeln so nah wie möglich an das Trockendock heranzusegeln. Die Windvorhersage macht uns dafür allerdings nicht unbedingt großen Mut.
In unserer Verzweiflung fahren wir mit dem Dinghy zu unserem polnischen Ankernachbarn rüber. Eine sehr junge Crew Anfang 20. Der Skipper kommt zu uns rüber und arbeitet mit Christoph verschiedene Lösungsansätze ab. Alles misslingt. Abschleppen können sie uns mangels Erfahrung leider auch nicht. Ratlos geht unser Ankernachbar wieder von Bord.
Die Stimmung an Bord ist besorgt, aber gefasst. Im Hinterkopf läuft dabei die ganze Zeit noch eine zweite Frage mit: In wenigen Tagen wollen uns Freunde besuchen. Kann der Besuch überhaupt noch kommen? Elvira warnt unseren Besuch schon einmal vor, entscheiden wollen wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts endgültig.
Die zündende Idee
Aufgeben kommt trotzdem nicht infrage und am Ende ist es, wie so oft, eine Kombination aus Hebelwirkung und Sturheit.
Christoph sucht sich das dünnste und längste Stück Metall, das an Bord aufzutreiben ist: einen sehr langen, dünnen Inbusschlüssel. Den steckt er durch die beiden Bohrlöcher, die noch zumindest so weit ausgerichtet sind, dass eben dieses dünne Metall gerade so hindurchpasst. Beim Hebeln verbiegt der Inbusschlüssel, doch der ist entbehrlich. Viel wichtiger jedoch: Es bewegt sich tatsächlich etwas. Die Löcher bewegen sich ein kleines Stückchen aufeinander zu.
Dann folgt die zweite Idee. Wir nehmen die dünnste und längste Gewindeschraube, die wir finden können, die nun gerade so durch die unausgerichteten Löcher passt. Mit Unterlegscheiben und Mutter lässt sich so weiter mechanisch Druck aufbauen, um die Löcher weiter aufeinanderzuzubewegen. Dieses Spiel wiederholen wir noch bei Loch zwei und drei, bis es schließlich "Knack" macht und sich die Verkantung mit einem Schlag gelöst hat. Jetzt lassen sich die Löcher wieder normal ausrichten und alle Originalschrauben und Muttern wieder verbinden.
Das Tropfen der Gummistopfbuchse wird wieder schwächer und lässt schließlich komplett nach, nachdem wir sie noch etwas nachfetten und die Manschette etwas fester anziehen. Problem gelöst?
Ursachenforschung
Bleibt die Frage, warum sich die Schrauben überhaupt gelöst haben. Christoph taucht noch einmal zum Propeller und macht dabei eine Entdeckung: Die Mutter, die den Propeller sichert, hat ca. 4 mm Spiel. Ob das tatsächlich der Auslöser war, können wir bis heute nicht mit Sicherheit sagen, aber es ist zumindest ein heißer Kandidat.
Ehrlich gesagt hatte der Antrieb schon in den Tagen zuvor gelegentlich etwas mehr vibriert als gewohnt. Wir sind der Sache leider erst zu spät auf den Grund gegangen, ein Fehler, an dem insbesondere Christoph noch länger zu knabbern hat, weil wir im Großen und Ganzen unsere Wanderer sehr akribisch warten und entsprechend seetüchtig halten.
Unter Wasser ist es schwierig, dieses Problem dauerhaft gelöst zu bekommen. In mehreren Tauchgängen lässt es sich jedoch zumindest etwas entschärfen. Wir beschließen, unseren Antrieb fortan engmaschig zu kontrollieren und den Motor auch nur so schonend wie möglich zu benutzen.
Als wir uns am nächsten Tag von Agistri auf den Weg nach Aegina machen, ankern wir nach drei Seemeilen vor einer unbewohnten Insel, damit Christoph noch einmal zum Propeller tauchen kann, um die Lage neu zu bewerten. Es hält. Bisher.
An der kleinen Insel gibt es nebenbei noch ein kleines Schauspiel zu beobachten, denn ein Ausflugsschiff ist im seichten Wasser stecken geblieben. Ein Fischerboot kommt ihm zu Hilfe. Sie brauchen mehrere Anläufe, denn zunächst reißt die Abschleppleine. Am Ende kommen sie unter Beifall der Touristen an Bord wieder frei. Auf dem Wasser haben eben alle hin und wieder Probleme und sind auf die Hilfe anderer angewiesen.
Anschließend segeln wir weiter nach Aegina und bleiben dort ein paar Tage. Durch unsere regelmäßigen Inspektionen fassen wir langsam wieder mehr Vertrauen.
Ursprünglich hatten wir geplant, mit unserem Besuch kreuz und quer durch den Saronischen Golf zu segeln. Und der Plan, unsere Wanderer anschließend für sechs Wochen an einer Boje in Poros zurückzulassen, während wir nach Deutschland fliegen? Den können wir uns jetzt abschminken. Eine Notkranung auf Aegina erscheint uns nun jedoch auch nicht mehr notwendig, und so beschließen wir, weiter nach Salamina zu segeln, um dort das Boot in der Koupetoris Boatyard an Land zu stellen und alles nochmal auf Herz und Nieren zu prüfen.
Unseren Besuch bereiten wir darauf vor, dass wir uns aufgrund der Geschehnisse für die Zeit ihres Besuchs eher auf kurze Schläge rund um Salamina und Aegina beschränken möchten. Da die beiden aber noch gar keine Vorstellung davon haben, was sie auf einem Segeltörn erwartet, ist ihnen ohnehin alles recht. Und so ist beschlossen: Der Besuch kann kommen.
Salamina: Mit Pakis auf dem Racing-Katamaran
Bevor unser Besuch in Salamina an Bord geht, erleben wir noch ein kleines Highlight. Die Aussicht auf gute Einkaufsmöglichkeiten bei Lidl führt uns in die weitläufige Bucht von Salamina-Stadt. Wir sitzen gerade im Restaurant, als wir dabei zusehen, wie ein Racing-Katamaran kreuz und quer durch die große Bucht flitzt. Das Ganze ist ziemlich imposant anzusehen, wenn ein Rumpf hart am Wind weit aus dem Wasser steigt und der Mensch frei am Trapez hängend als Gegengewicht auf der hohen Seite knapp über dem Wasser schwebt. Christoph spricht aus, was er denkt: "Also, sowas könnte ich mir auch noch mal vorstellen zu machen. Also, wenn da jemand dabei wäre, der einem das alles erklärt." Nichts ahnend, dass dieser Wunsch wenig später in Erfüllung gehen wird.
Wie der Zufall es möchte, spazieren wir nach dem Essen am Strand entlang und sehen gerade dabei zu, wie Pakis den Katamaran wieder in seinem Vorgarten verstaut. Drei verschiedene Katamarane besitzen er und seine Frau Alekka. Sie brauchen sie nur aus ihrer Gartenpforte ins Wasser zu schieben und können jederzeit losflitzen. Wir kommen ins Gespräch und Pakis lädt Christoph prompt zu einem Ritt auf dem Höllenvogel für den nächsten Tag ein. Ja, kann denn sowas Zufall sein?
Am nächsten Tag geht es los. Pakis ist 71 und hat diesen Sport jahrzehntelang auf Wettkampfniveau betrieben. Die wenigsten seiner Weggefährten sind in diesem Alter noch aktiv und so fristet der 135 kg leichte 2-Personen-Racing-Katamaran leider einen ausgesprochen traurigen Alltag im Vorgarten des schönen Hauses. Das soll sich heute ändern. Gemeinsam machen Pakis und Christoph den Katamaran startklar und schieben ihn ins Wasser.
Bei starkem Wind schießen Pakis und Christoph mit bis zu 20 Knoten übers Wasser. Es ist wie Fliegen. Beide hängen im Trapez, und Christoph folgt Pakis' Anweisungen. Jede Gewichtsverlagerung nimmt direkt Einfluss auf die Performance. Mit klassischem Segeln auf einer Fahrtenyacht lässt sich das nicht vergleichen.
Als kleine Krönung holen die beiden schließlich noch Eric vom Strand ab, denn er brennt darauf, eine Runde mitfahren zu dürfen. Wir ziehen ihm dafür seine Feststoffweste an und Christoph hält ihn die ganze Zeit über fest umgriffen, damit er nicht herausfällt. Eric liebt den Adrenalinkick (woher er das wohl hat?), das Gefühl, wenn der Katamaran an Fahrt aufnimmt oder gar ein Rumpf sich aus dem Wasser hebt.
Wir freuen uns sehr über die Begegnung mit Alekka und Pakis und werden die beiden noch einige Male wiedertreffen, bevor unsere Saison zu Ende geht.
Besuch aus Hannover
Wenige Tage später bekommen wir Besuch: Elviras Freundin Uli kommt mit ihrer siebenjährigen Tochter Enna zu uns an Bord. Eric fiebert bereits seit Tagen darauf hin, denn ein anderes Kind zum Spielen, das dazu auch noch Deutsch spricht, das ist schon ein echtes Fest für ihn.
Die Woche vergeht dann auch wie im Flug. Wir segeln noch einmal gemeinsam zurück nach Aegina und fahren mit dem Bus zum Tempel der Aphaia, einem der besterhaltenen Tempel Griechenlands, der oben auf einem Hügel im Nordosten der Insel thront.
Von dort laufen wir zu Fuß wieder hinunter in den Ort Agia Marina und verbringen mit den Kids etwas Zeit am Strand.
Auch Moni, die Pfaueninsel, und Perdika nehmen wir noch einmal mit. In Perdika ankern wir direkt vor dem Hafen mit seinen vielen belebten Restaurants und Bars. Die perfekte Gelegenheit für Elvira und Uli, auf ein paar Drinks loszuziehen, während Christoph mit den Kids an Bord bleibt. Etwas, das sich in unserem Alltag zu dritt sonst kaum ergibt.
Danach bringen wir unsere Gäste zurück nach Salamina, und wenig später geht es für unsere Wanderer ins Trockendock.
Rauskranen bei Koupetoris
Am 13. Juli ist es dann so weit. Unsere Wanderer kommt ins Trockene. Auf sehr griechische Art, über die man in Deutschland sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Der Betrieb liegt seit mehreren Generationen bereits in Familienhand. Heute sind es die vier Koupetoris-Cousins, die uns mit viel Erfahrung erfolgreich aus dem Wasser ziehen.
An Land nehmen wir uns endlich in Ruhe vor, was unter Wasser nur halb gelungen war. Wir ziehen die Propellermutter noch einmal ordentlich fest und biegen das Sicherungsblech auf beiden Seiten sauber um, damit sie sich nicht wieder losrütteln kann. Muttern und Sprengringe an der Welle tauschen wir gleich mit aus, da uns bei der Notreparatur aufgefallen war, dass nur drei von vier Sprengringen existierten und zudem einer eine andere Stärke aufwies als die anderen. Zur Sicherheit geben wir noch etwas Loctite auf die Schrauben. Jetzt sitzt alles so, wie es sitzen soll.
Und dann noch das Teakdeck
Bevor wir unsere Wanderer für einige Wochen zurücklassen, um nach Deutschland zu fliegen, geben wir noch sehr spontan eine Arbeit in Auftrag, die wir schon länger vor uns hergeschoben haben. Es passiert ganz beiläufig, als Christoph mit Spiros, dem Sohn einer der Koupetoris-Cousins, über diverse Arbeiten spricht und dabei unser in die Jahre gekommenes Teakdeck anspricht.
Wir spielen seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, das Teakdeck komplett zu entfernen und durch KiwiGrip zu ersetzen. Gründe dafür sind einfach der Zustand und die Tatsache, dass unser Teakdeck verschraubt ist und die Gefahr wächst, dass irgendwann Wasser über die Schrauben in das Sandwich-Laminat eindringen wird und damit eine weitaus größere Baustelle verursachen könnte.
Spiros und sein Vater haben gemeinsam bereits viele Teakdecks saniert und trauen sich auch die Renovierung zu einem KiwiGrip-Deck zu. Den Preis, den sie uns dafür nennen, können wir eigentlich kaum glauben, lassen uns aber nichts anmerken. Er ist derartig günstig, dass wir das Angebot kurzentschlossen einfach nicht ausschlagen können.
Auch wenn uns dabei etwas mulmig ist, da wir in wenigen Wochen mit unserem guten Freund Kim zum Boot zurückkommen werden und die Arbeiten bis dahin in jedem Fall abgeschlossen sein müssen, damit Kim nicht seinen Urlaub am Ende auf dem Trockendock verbringen muss. Ja, absolut kein Problem, sechs Wochen sind mehr als genug Zeit, bekommen wir zu hören.
Also fliegen wir nach Deutschland und lassen unsere Wanderer mit einem Deck zurück, das so, wie wir es kennen, nicht mehr zurückkommen wird. Wie das Ergebnis aussieht und was wir sonst noch alles in diesem Sommer angestellt haben, erzählen wir euch im nächsten Artikel.